Richtig bewerben

txn. Eine Bewerbung bedeutet immer auch Werbung in eigener Sache. Es gilt, den potenziellen Ausbildungsbetrieb von den eigenen Kompetenzen, der tatsächlichen Leistungsmotivation und der Persönlichkeit eindrucksvoll zu überzeugen. Hierzu gehören passende Bewerbungsunterlagen, die individuell für die jeweilige Lehrstelle ausgearbeitet werden sollten. Vor allem drei Dinge sind laut Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad, zu beherzigen: Die Bewerbung sollte vollständig, ordentlich und übersichtlich sein, um mit ihr zu punkten. Deshalb sind Flecken, Knicke und Risse zu vermeiden. Auch „Loseblattsammlungen“ kommen nicht gut an. Empfehlenswert sind Klemmmappen bzw. für die Online-Bewerbung die Zusammenfassung in einer PDF-Datei. Darin enthalten sind dann das Anschreiben, der Lebenslauf, das Schulzeugnis und Nachweise über absolvierte Praktika oder ehrenamtliches Engagement.

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Sprungbrett für die Karriere

txn. Facebook, Twitter, Xing, Linkedin: Die sozialen Netzwerke haben auch in der Arbeitswelt einen großen Einfluss. „Ein eigenes Social Media-Profil kann dazu beitragen, erfolgreicher im Job zu sein und die Karriereleiter schneller zu erklimmen“, wissen die Experten des Personaldienstleisters Randstad. Denn aktuelle Umfragen zeigen, dass mittlerweile zwei von drei Unternehmen sich in sozialen Netzwerken sowohl über geeignete Kandidaten als auch Stelleninteressenten informieren. Außerdem werden Jobs wesentlich häufiger in Online-Netzwerken angeboten als früher. Als wichtig für das berufliche Fortkommen gelten Profi-Netzwerke wie Xing oder Linkedin. Auf diesen Plattformen steht die berufliche Selbstvermarktung im Vordergrund, die Darstellungsweise beeinflusst den Erfolg erheblich. Grundsätzlich gilt: nicht viele, sondern möglichst relevante Informationen preisgeben. Die Social Media-Plattformen bieten umfangreiche Möglichkeiten, den eigenen Werdegang darzustellen. Neben beruf-lichen Stationen und Qualifikationen können Arbeitsproben, Abschlüsse mitsamt Noten und vieles mehr im Profil präsentiert werden. Das eigentliche Netzwerken beginnt dann meist mit Kollegen, ehemaligen Mitarbeitern, Freunden aus der Schulzeit oder Ansprechpartnern bei Lieferanten. So entsteht schnell ein berufliches Online-Verzeichnis, das in vielen Varianten für die eigene Kommunikation genutzt werden kann.

Studium und Lehre im Doppelpack

txn. Erst einen Beruf lernen und dann studieren? Immer mehr Abiturienten machen beides gleichzeitig: Im Dualen Studium kombinieren sie Lehre mit einem Studium. Zwei Abschlüsse, finanzielle Sicherheit während des Studiums und gute berufliche Perspektiven – das Modell kommt gut an.
Doch das Lernpensum der künftigen Führungskräfte ist anspruchsvoll. Sie absolvieren dasselbe Programm wie andere Auszubildende, hinzu kommen Vorlesungen. Viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen sind gefragt. „Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte vorher seine Ziele definieren“, raten die Sprecher vom Personaldienstleister Randstad. „Der Absolvent behält dadurch den roten Faden und bleibt motiviert.“ Weitere Tipps helfen, das Duale Studium vom ersten Tag an in erfolgreiche Bahnen zu lenken.

• Unterstützung holen: Der Arbeitgeber wird helfen, wo er kann. Denn auch er profitiert von dem Engagement. Deshalb sollte er Bescheid wissen, wann Klausuren anstehen, für die gelernt werden muss. Daneben können Familie und Freunde für Entlastung bei alltäglichen Dingen und für Motivation in schwierigen Phasen sorgen.
• Kollegen ins Boot holen: Mitarbeiter können die Doppelbelastung häufig nicht einschätzen. Gut ist, wenn sie um Rat und Meinung gefragt werden und sie damit am Studienalltag teilhaben.
• Disziplin und Struktur: Feste Lernzeiten einrichten. Ebenfalls daran denken, genügend Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen einzuplanen. Als Faustregel gilt: Pro Stunde Vorlesung werden zwei Stunden Vor- und Nachbereitung benötigt. Ein Zeitplan bringt Struktur in den Alltag, ebenso eine Prioritätenliste.
• Belohnung als Motivation: Lernpensum geschafft, erfolgreiche Präsentation, Klausur bestanden, Semester abgeschlossen – Zeit, sich dafür zu belohnen. Das kann ein neues Buch, ein Kinoabend, ein Restaurantbesuch oder Wellness sein. Das ist Balsam für die Seele und sorgt für Glücksgefühle.

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